Inkontinenztraining / Blasentraining
Leider leben wir in einer Gesellschaft, die eine solche Krankheit häufig als störend empfindet. Dies liegt vor allem daran, dass uns in unserer Erziehung immer wieder eingeprägt wurde, dass die Hygiene einen sehr hohen Wert hat. Dies ist zwar richtig, doch muss man bedenken, dass die Erkrankten nichts für ihre Krankheit können.
Oft Isolieren sich die Betroffenen, weil sie sich schämen und Angst haben, nicht in unsere Welt zu passen.
Blasenschwäche / Inkontinenz heilen
Viele verlassen ihr Haus nicht mehr oder nur noch relativ ungern, da
sie die Öffentlichkeit scheuen. Man muss bedenken, dass viele
Inkontinezkranke
/ Blasenschwache
heilbar wären, wenn sie nicht den Gang zum
Arzt scheuen würden, da man fast alle Arten
von Inkontinenz / Blasenschwäche
medikamentös oder operativ beheben kann. Auch reichen oft
schon einfache Inkontinenztherapien.
Das
Toilettentraining für Inkontinenzkranke
Bei besonderen Fällen wird auch das
„Toilettentraining“
praktiziert. Dies bedeutet, man
versucht mit dem Inkontinnzkranken
den optimalen Zeitpunkt zu suchen, wann er auf
die Toilette
muss. So will man erreichen, dass die Inkontinenz Betroffenen
das
Gefühl wiedererlangen, das ihnen sagt wann sie gehen
müssen und wann nicht. Dies kann man mit der Erziehung
Kleinkinder vergleichen die „sauber“ werden
müssen. Durch ein konsequentes stetiges Toilettentraining
können sehr schnell Erfolge eintreten. Das Inkontinenz Toilettentraining
setzt sich
aus drei Stufen zusammen.
3 Stufen
des Blasen- / Inkontinenz Toilettetrinings :
- das Mikrionstraining
- das Blasentraining
- das Verhaltenstraining
Wichtig hierbei ist, dass man das Üben nicht einstellt und den Patienten stets motiviert und anspornt, damit er nicht den Mut verliert. So lernen die Leute ihre Blase und ihren Drang zu kontrollieren und somit auf den Harn- und Stuhlgang richtig zu reagieren.
Dieses Toilettentraining kann auch bei kleinen Kindern praktiziert werden, die noch nicht trocken sind. Ab dem fünften Lebensjahr sollte jedes Kind selbstständig auf die Toilette gehen können und seinen Harn-Drang kontrollieren können.
Ist dies nicht der Fall ist ein solches Toilettentraining durchaus zu empfehlen, wobei man auch dem Kind große Motivation und Aufmerksamkeit zukommen lassen muss.