Inkontinenz Inkontinenz Slips/ Windeln/ Einlagen
Im höheren Alter nimmt bei den meisten Personen die Fähigkeit ab, Urin und Stuhl bei sich halten zu können. Leider wird diese Krankheit in der Gesellschaft weitestgehend tabuisiert und Erkrankte trauen sich oftmals nicht einmal einen Arzt aufzusuchen. Die dadurch entstehende Geruchsbildung und das Schamgefühl der betroffenen Personen führen oftmals zur sozialen Isolation. Inzwischen gibt es aber eine Vielzahl von Produkten, die beinahe unsichtbar angewendet werden können und so dafür sorgen, dass sich der an Inkontinenz Erkrankte in seiner Umgebung frei und ohne Angst bewegen kann. Es gibt hauptsächlich drei verschiedene Möglichkeiten, den austretenden Urin aufzufangen, entweder durch einen Slip, eine Windel oder durch Einlagen.
Welche Artikel und Produkte gibt es?
Einlagen sind die diskreteste und unauffälligste Methode, den Harn aufzufangen. Sie werden dabei einfach in die bestehende Unterwäsche eingeklebt oder eingelegt. Im Normalfall wird man durch eine Inkontinenzeinlage nicht weiter eingeschränkt und kann sich frei bewegen. Allerdings eignet sie sich nur bei einer leichten Inkontinenzerkrankung, weil nur eine geringe Menge Urin aufgefangen werden kann. Für Stuhlinkontinenz eignen sich Einlagen so gut wie gar nicht.
Bei einer stärkeren Inkontinenz muss man zwangsweise auf Slips zurückgreifen .Diese eignen sich auch bei schwererer Harn- oder Stuhlinkontinenz. Der Erkrankte kann sie wie normale Unterwäsche anziehen. Inkontinenzslips gibt es in verschiedenen Stärken, je nach Einsatzdauer. Es gibt besonders aufnahmefähige für die Nachtversorgung und kleinere, dünne für den täglichen Einsatz bei noch mobilen Personen. Inkontinenzwindeln werden im Normalfall nur bei bettlägerigen Personen eingesetzt, sie bieten einen optimalen Schutz, besitzen allerdings auch einen großen Umfang und zeichnen sich deutlich unter Kleidung ab. Daher sind sie für nicht-bettlägerige Menschen auch eher weniger geeignet.